Mittwoch, 29. Juli 2015

Was will ich eigentlich? – oder: Der Versuch einer Definition

Ja genau! Was will ich eigentlich? – Ist dir auch schon aufgefallen, dass man – und ich meine nicht nur mich allein sondern eigentlich alle – in schöner Regelmäßigkeit und zu den verschiedensten Anlässen von dieser Frage heimgesucht wird?

Während der Schulzeit wenn man sich mit der existenziellen Frage nach seiner beruflichen Zukunft beschäftigt … Was willst du eigentlich?
Bei der Suche nach dem einen, wahren, ewig währenden Liebesglück … Was willst du eigentlich?
Oder in der endlos langen Schlange bei Starbucks, wenn man sich während der Wartezeit seine Lieblingskaffeekreation in Gedanken zusammenbastelt … Was willst du eigentlich?

Die Antwort ist so einfach, wie sie kurz ist: Hä? Ja, weiß nicht …(begleitet von einem leeren, leicht fragenden Blick und Schulterzucken)

 Natürlich habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt bevor ich mich hingesetzt habe um darüber zu schreiben, aber wie beschreibt man die gebloggte Eierlegende-Woll-Milch-Sau? Erinnert ihr euch – roter Faden … gut, wa?

Hier könnte ich jetzt einfach schreiben: Mode-Blog.
Das wäre aber zu einfach! Ja, mich interessiert Mode. Aber da draußen gibt es unzählige solcher Blogs und es gibt einen Grund, warum ich dort nicht finde, was ich suche.

Einige amerikanische Blogs treffen da schon eher: es geht mir nicht um High Fashion und auch nicht darum mein hart erarbeitetes Geld kurzlebigen Trends hinterherzuschmeißen. Vielmehr suche ich Stil – und zwar einen guten -, der mit einem begrenzten Budget auskommt ohne billig auszusehen. Stil, der in seiner Wandelbarkeit und Kombinationsvielfalt überrascht. Stil, der sich mit mir entwickelt und inspiriert.
Also doch eher ein Stil-Blog oder – neudeutsch: Style-Blog ;)

Jetzt ist aber Stil nicht allein das, was man an Anderen sieht oder was uns die Textilindustrie vorgibt … was ist mit meiner Leidenschaft für Selbstgemachtes? Wo ist der Blog, der mir hilft, meine selbstgestrickten, -gehäkelten und –genähten Werke in meine laufende, saisonale Garderobe zu integrieren? Bisher bin ich bei der Suche nur in Blogs von Strickerinnen gestolpert, die ihre Projekte vorgestellt haben … und die sind wunderschöne … wunderschöne Einzelstücke. Aber was passiert mit diesen wunderschönen Einzelstücken, wenn sie fertiggestellt sind?
Also ein Strick-in-Style-Blog oder DIY-in-Style-Blog?


Wo nehmen die modebewussten und stilsicheren Damen da draußen ihre Inspiration her? Was beschäftigt sie? Wer sind ihre Stil-Ikonen? Wonach sortieren sie ihre Garderobe? Welche Gedanken gehen ihnen durch den Kopf, wenn sie morgens vor ihrem Kleiderschrank stehen? Welche Motivation treibt sie an, wenn sie in ihrer freien Zeit durch die Mega-Einkaufstempel in ihrer näheren oder weiteren Nachbarschaft streifen? Welchem Impuls folgen sie bei ihrer jährlichen Pilgerfahrt in berüchtigte Outlet-Centren?


Fragen über Fragen … die ich wohlgemerkt auch nicht beantworten kann. Aber vielleicht – nur vielleicht – bin ich nicht die Einzige, die sich mit solchen Themen befasst. Und vielleicht lern ich durch die bloße Veröffentlichung dieses Gedankens Gleichgesinnte kennen. Gleichgesinnte, mit denen ich meine Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse in einen Topf werfen, gut verrühren kann und kurz aufgekocht Erleuchtung erfahre … denkbar? Möglich! Ist es den Versuch wert? Auf jeden Fall!


In diesem Sinne, lest! Hab euch lieb, Elisa xoxo

Dienstag, 28. Juli 2015

monday mood und der Entschluss zu einem Selbstversuch


Das Wetter hier und heute ist die meteorologische Untermalung des typischen Arbeitswochenanfangs – Montag, ... naja eigentlich schon Dienstag ... zwei von fünf Arbeitstagen … geschafft … drei liegen noch vor mir …

Seit einigen Monden beschäftige ich mich nun mit einer Idee – die selbstverständlich nicht meine Idee ist -, aber ein Tag wie heute ist möglicherweise genau der richtige Zeitpunkt diese Idee in die Tat umzusetzen … neben ein paar anderen …


Pediküre … es ist schließlich Sommer (auch wenn mich Petrus vom Gegenteil überzeugen will) und in meinem Badschränkchen schlummern noch einige Nagellacke, die in dieser Saison noch kein Sonnenlicht erblickt haben – das will ich ändern!



Zurück zu der Idee, die gar nicht meine ist: Bloggen! (schon allein dieses Wort lehrt mich das Fürchten)

Vor einiger Zeit habe ich angefangen Blogs zu suchen, zu finden, zu beobachten und auch zu verfolgen. Was mir bei dieser außerordentlich aufwendigen Recherche auffiel?! – Es gibt nicht das was ich suche … die gebloggte Eierlegende-Woll-Milch-Sau, die sagt „Elisa, ich bin da, lies mich“ scheint es nicht zu geben! … Woah … Zugegeben, ich habe lediglich im deutsch- und englischsprachigen Raum gesucht, aber alles Andere wäre auch schwierig geworden, richtig?

Also …
Nun habe ich beschlossen – auf meine unvergleichlich spontane Art (so bin ich nunmal *räusperräusperhöhö*) – mich mit dem Thema Bloggen und der praktischen Umsetzung in einem Selbstversuch auseinanderzusetzen!
Da meine Gedankengänge meist über einige seltsame Umwege aus meinen Gehirnwindungen plumsen und ich diesen Ideen-Salat nicht Jedem zutrauen konnte, werdet ihr dafür herhalten müssen … sorry … aber schließlich gehören Einige von euch da draußen auch zu denen, die mir diesen Floh ins Ohr gesetzt haben, HA!

Da es bei diesem Selbstversuch darum geht herauszufinden, ob ich a) schreiben kann – und ich meine nicht die Verwendung von Rechtschreibung und Grammatik, sondern eher das kreative Schreiben, das auch gelesen werden kann und möchte – und b) das Durchhaltevermögen und die daraus resultierende Konsequenz habe – nicht nur vornehmen etwas zutun und Ausreden à la „hätte-täte-könnte“ finden, sondern in schöner Regelmäßigkeit (nicht täglich!) meinen ganz persönlichen Senf zu verbreiten.

Mein zeitlicher Rahmen für diesen Versuch? – Mmh, vielleicht bis ich keine Lust mehr haben? … das ist überschaubar, ok? … Vielleicht gebe ich aber auch schon früher auf und beschränke mich selbst wieder auf das ausschließliche „Suchen, Finden, Beobachten und Verfolgen“.

Was ich inhaltlich von mir selbst erwarte ist – wie sollte es anders sein – die gebloggte Eierlegende-Woll-Milch-Sau … wenn ich zum Scheitern verurteilt sein sollte, dann schon richtig!

Feedback ist nicht nur erwünscht, sondern zwingend erforderlich! Aber bedenkt: ich bin sensibel und heule schnell!


In diesem Sinne, lest! Hab euch lieb, Elisa xoxo